„Mein Herr und mein Gott!“
15.09.2020 |
Erzbischof Stephan Burger weiht Thomas Rudolf zum Priester
Ich möchte Priester werden, um Gott und den Menschen zu dienen – um für Gott und die Menschen da zu sein“, sagt Thomas Rudolf aus der Pfarrei St. Augustinus in Wiesloch. Zu dieser persönlichen Überzeugung will er sich öffentlich bekennen: Zusammen mit zwei weiteren Männern wird er am Sonntag (20.09. um 14.30 Uhr) im Freiburger Münster von Erzbischof Stephan Burger zum Priester geweiht. Bereits in seiner Kindheit und Jugend war Thomas Rudolf eng mit der Kirche verbunden: durch seine Familie und seine Großmutter, die ihm den Glauben vorgelebt hatten wie auch in seinem vielfältigen eigenen kirchlichen Engagement als Ministrant, Lektor, Kommunionhelfer, Pfarrgemeinderat und Stiftungsrat in der Heimatgemeinde. Nach einer Ausbildung und erster Berufserfahrung als Industriekaufmann studierte er „Soziale Arbeit“ an der Katholischen Hochschule Freiburg. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er zunächst als Arbeitsvermittler und wechselte dann als Mitarbeiter in der kirchlichen Verwaltung zur Verrechnungsstelle Heidelberg-Wiesloch. Dort war er einer der ersten Kindergartengeschäftsführer des Erzbistums. Eine Vorstellung des Weihekandidaten.
Nach einer Ausbildung und erster Berufserfahrung als Industriekaufmann studierte er „Soziale Arbeit“ an der Katholischen Hochschule Freiburg. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er zunächst als Arbeitsvermittler und wechselte dann als Mitarbeiter in der kirchlichen Verwaltung zur Verrechnungsstelle Heidelberg-Wiesloch. Dort war er einer der ersten Kindergartengeschäftsführer des Erzbistums.
Für Thomas Rudolf gab es kein konkretes Berufungsereignis. Die Entscheidung, Priester zu werden, reifte in ihm und entstand dabei aus „eher kleinen Puzzleteilen, die im Laufe der Zeit ein ganzes Bild ergaben.“ Dazu zählten seine familiären Glaubenserfahrungen wie auch die vielfältigen Verbindungen mit der Kirche. Er trat in unser Priesterseminar ein und begann seinen Weg als sogenannter „Spätberufener“. Sein Studium absolvierte er im überdiözesanen Seminar zur Priesterausbildung im Studienhaus St. Lambert in Lantershofen. In einem Gemeindepraktikum vor dem Studium in der Seelsorgeeinheit Vorderes Kinzigtal sowie in einem Praxistrimester in der Seelsorgeeinheit Mannheim-Süd sammelte er erste pastorale Erfahrungen, die er in seinem Diakonatsjahr in der Seelsorgeeinheit Herbolzheim-Rheinhausen weiter vertiefen konnte. Ebenso arbeitete er als Diakon in den Seelsorgeeinheiten Villingen, St. Georgen-Tennenbronn und Bregtal. Seinen Glauben beschreibt der 41-Jährige mit einem Zitat von Karl Rahner: „Glauben heißt: die Unbegreiflichkeit Gottes ein Leben lang aushalten.“ Dabei ist die Eucharistiefeier für ihn „Glaubensquelle und Brunnen.“ Davon zeugt auch sein Primizspruch: „Mein Herr und mein Gott!“ (Joh 20,28) – der Ausspruch seines Namenspatrons, des Apostels Thomas in der nachösterlichen Erzählung im Johannesevangelium.
Der Gottesdienst wird im Internet auf www.ebfr.de/livestream sowie auf www.facebook.com/erzdioezese.freiburg und www.youtube.com/user/erzbistumfreiburg übertragen.
Wir bitten um das begleitende Gebet für Thomas Rudolf und seine beiden Mitbrüder!






