Ausbildung
Die Ausbildung zum Priester geschieht in mehreren Phasen und damit verbundenen Zielen: Diese Phasen sollen hier grob skizziert werden:
Nach der erfolgreichen Bewerbung ist die erste große Phase das sogenannte Propädeutikum („Einführungsjahr“) dar. Teil des Propädeutikums sind ein zweimonatiger Sozialeinsatz in einer caritativen Einrichtung, Einführungen in das geistliche Leben, verschiedene Gebetsformen und die Kirchenmusik. Fundament unseres Glaubens ist die Bibel. Diese lesen die Priesterkandidaten in der sog. Bibelschule, einem qualifizierten und ausschließlich hierfür vorgesehenen Zeitabschnitt.
Das universitäre Studium stellt die längste Phase auf dem Weg zum Priesterberuf dar. An der theologischen Fakultät der Universität Freiburg erhalten die Priesteramtskandidaten gemeinsam mit anderen Theologiestudierenden das geistige Rüstzeug, um „jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt“ (1 Petr 3,15). Wie das Studium aufgebaut ist und welche Teiletappen es gibt, lesen Sie hier. Hinzu kommen Ausbildungselemente im Haus etwa im Hinblick auf die Einübung in die zölibatäre Lebensform.
Nach dem Abschluss des Studiums steht auf der letzten Etappe die Hinführung zu den Aufgaben eines Diakons und Priesters auf dem Programm. Im Pastoralkurs erhalten die Priesteramtskandidaten quasi den „Feinschliff“, um ihre Berufung als Priester überzeugend leben zu können.





