Unser Haus
Das Freiburger Priesterseminar trägt den Namen seines Hauspatrons, dem Hl. Karl Borromaeus. Seit der Grundsteinlegung im Jahre 1823 blickt das Priesterseminar Freiburg auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die immer auch Auswirkung auf die Nutzung des Gebäudes hatte. 1997 - 2004 wurde der gesamte Gebäudekomplex umfassend saniert. Die hellen, modernen Räumlichkeiten bieten einen klaren und zugleich wohnlichen Rahmen.
Hauspatron
Hauspatron des Freiburger Priesterseminar ist der Hl. Karl Borromaeus, Kardinal und Erzbischof von Mailand. Er wurde 1602 selig, am 1. November 1610 heiliggesprochen. Sein Fest ist der 4. November. Geboren am 2. Oktober 1538 in Arona in Oberitalien als Sohn des Grafen Borromaeo, nahm Karl 14-jährig sein Rechtsstudium an der Universität Pavia auf. Mit 21 Jahren erlangte er die Doktorwürde. Als sein Onkel, Kardinal Medici, 1559 als Pius IV. den Papststuhl bestieg, ernannte dieser den 22-jährigen Karl 1560 zum Kardinaldiakon und zu seinem engsten Vertrauten sowie zum Verwalter des Erzbistums Mailand ohne dass dieser bis dahin die Priesterweihe empfangen oder Theologie studiert hatte.
1563 empfing Karl Borromaeus die Priester-, danach die Bischofsweihe. Er zeichnete sich durch eine ungeheure Tatkraft im Amt aus, die ihn zu einem leuchtenden Vorbild für den Klerus und seine Bischofskollegen machte. Er widmete sich unermüdlich der Stärkung der Religiosität im Volk. Während der verheerenden Pestepidemie 1576 - 1577 kümmerte er sich monatelang persönlich um Kranke und Sterbende.
Bekannt wurde er darüber hinaus insbesondere als Reformator der Priesterausbildung, die er mit der Einführung der heutigen Form eines Priesterseminars grundlegend erneuerte. Die diesbezüglichen Reformbeschlüsse des Konzils von Trient setzte er in seiner Diözese umgehend und mit großer Umsicht in die Tat um. Karl Borromaeus starb am 3. November 1584 in Mailand und ist im Mailänder Dom bestattet.
1563 empfing Karl Borromaeus die Priester-, danach die Bischofsweihe. Er zeichnete sich durch eine ungeheure Tatkraft im Amt aus, die ihn zu einem leuchtenden Vorbild für den Klerus und seine Bischofskollegen machte. Er widmete sich unermüdlich der Stärkung der Religiosität im Volk. Während der verheerenden Pestepidemie 1576 - 1577 kümmerte er sich monatelang persönlich um Kranke und Sterbende.
Bekannt wurde er darüber hinaus insbesondere als Reformator der Priesterausbildung, die er mit der Einführung der heutigen Form eines Priesterseminars grundlegend erneuerte. Die diesbezüglichen Reformbeschlüsse des Konzils von Trient setzte er in seiner Diözese umgehend und mit großer Umsicht in die Tat um. Karl Borromaeus starb am 3. November 1584 in Mailand und ist im Mailänder Dom bestattet.







