Wohngemeinschaften
In der Hausgemeinschaft des Priesterseminars kann persönliches und geistliches Leben reifen. Dies geschieht auf vielfältige Weise in der Feier des gemeinsamen Glaubens, der Findung der persönlichen Spiritualität, der Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte, der Ausbildung für die Praxis, der Einübung in das priesterliche Leben. Einen wesentlichen Rahmen hierfür bilden die Wohngemeinschaften, in denen die Studenten Alltag, Austausch und Miteinander im CB erleben.
„Zum Glauben gehört das ‚Du‘, und zum Glauben gehört das ‚Wir‘. Und gerade das Sich-Ertragen einüben ist etwas ganz Wichtiges; das Lernen, den anderen anzunehmen als den anderen in seiner Andersheit, und zu erlernen, dass er mich ertragen muss in meiner Andersheit, um ‚wir‘ zu werden, damit wir einmal dann auch in der Pfarrei Gemeinschaft bilden können, Menschen in die Gemeinsamkeit des Wortes hineinrufen können und miteinander auf dem Weg zum lebendigen Gott sind. Dazu gehört dieses ganz konkrete ‚Wir‘, wie es das Seminar ist, wie es dann die Pfarrei ist, aber dann auch immer das Hinausschauen über das konkrete, beschränkte ‚Wir‘ ins große ‚Wir‘ der Kirche aller Orte und Zeiten hinein: dass wir uns nicht allein zum Maß nehmen.“
(Benedikt XVI. am 24.11.2011 im Collegium Borromaeum)
Fester Bestanteil des WG-Alltags ist das gemeinschaftliche Beten der Laudes und das WG-Frühstück an jedem Dienstag. Die WG- und Hausabende dienen zum geistlichen und theologischen Austausch mit den Mitbewohnern und mit eigeladenen Gästen, zum gemeinsamen Essen und zum gemütlichen Beisammensein.






