„um des Himmelreiches willen“
02.06.2021 |
Einkehrtage zu den evangelischen Räten
Am Dienstag stand der evangelische Rat der Ehelosigkeit „um des Himmelreiches willen“ auf dem Plan. Vormittags studierten wir zunächst verschiedenste Bibelstellen (z.B. 1 Kor 7,25–38/ Mt 12,46–50), die sich zum Thema der Enthaltsamkeit finden lassen, und nach der selbstständigen Reflexion ging es mit Blick auf das Kirchenrecht im CIC und Presbyterorum Ordinis 16 (Dekret des II. Vatikanums zu Dienst und Lebens des Priesters) weiter. Nach dem Mittagessen folgten wir, angeleitet von Sr. Stefanie, dem Franziskusweg hoch zur Portiunkula-Kapelle und mit diesem zum einen dem Beispiel des heiligen Franziskus auf dem Weg seiner Nachfolge und zum anderen stand die Schöpfung bezüglich des Sonnengesangs im Mittelpunkt. Nach dem Abendessen und der gemeinsamen Eucharistiefeier befasste sich die letzte Einheit des Tages mit praktischen Hinweisen zum Thema Ehelosigkeit und den Fragen und Überlegungen der Seminaristen.
Den Mittwoch begannen wir zum Thema Gehorsam ebenso mit Bibelstellen (z.B. Röm 1,1–7/ Phil 2,5–11/ Lk 9,57–62) und dem CIC sowie Presbyterorum Ordinis 15. Besonders eindrucksvoll war die Begegnung mit Sr. Eva-Maria und Sr. Ancilla von den Clarissen-Kapuzinerinnen. Beide berichteten sehr persönlich über ihren Berufungs- und Glaubensweg, sowie dem Leben in Klausur. Am Nachmittag stand ein kurzer Spaziergang in die Gengenbacher Altstadt mit Besichtigung von St. Marien und der Aufstieg aufs „Bergle“ zur St. Jakobus-Kapelle auf dem Plan. Nach der dort gefeierten Messe ging es auch schon wieder heimwärts ins Haus La Verna. Dann stand der zweite Corona-Test an, den wir wiederum im Altersheim Bethanien machen durften. Der Abend war erneut von praktischen Hinweisen zum Thema Gehorsam und unseren Anregungen geprägt.
Donnerstags stand die Wanderung nach Zell zur Wallfahrtskirche Maria zu den Ketten an. Am vorletzten Tag beschäftigten wir uns mit dem evangelischen Rat der Armut, sodass uns auch während der Wallfahrt Bibelstellen (z.B.: Mt 19,16–30/ Lk 9,1–6) und Presbyterorum Ordinis 17 begleitete. Über das Nordrachtal, mit Besuch in St. Ulrich, gelangten wir nach Zell. Dort angekommen stärkten wir uns zunächst allesamt mit einem Fleischkäsebrötchen, bevor wir gemeinsam die Messe feierten und darin unsere „Fesseln“ der Mutter Gottes anvertrauten. Auf diese Weise gestärkt traten wir mit dem Zug den Heimweg an. Den Abend ließen wir in geselliger Runde ausklingen.
Am Freitag verabschiedeten wir uns von Sr. Stefanie und Sr. Angelucia und blickten zurück auf die vergangenen Tage, bevor sich jeder auf den Weg in die jeweilige Heimat machte. Die Woche war eine Station auf dem Weg der Nachfolge, um innezuhalten und auf die bisherigen Schritte zu blicken, sowie gleichzeitig die kommenden Schritte gestärkt anzugehen.
Ein Dank geht an Regens Weihbischof DDr. Würtz für die Vorbereitung sowie die Durchführung der Tage des Jüngerseminars. Zudem an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Haus La Verna, stellvertretend an Sr. Stefanie und Sr. Angelucia.
So freut sich das CB auf das nächste Jüngerseminar in zwei Jahren, vielleicht ebenso auf dem Abtsberg?
In der vergangenen Woche machten sich acht Seminaristen mit Regens Weihbischof DDr. Würtz auf den Weg nach Gengenbach auf den Abtsberg, um die Pfingstpause dort im Haus La Verna mit dem sogenannten „Jüngerseminar“ zu verbringen, einer intensiven Auseinandersetzung mit den evangelischen Räten Ehelosigkeit, Gehorsam und Armut.
So kamen wir am Nachmittag des Pfingstmontags zusammen, um nach einem Corona-Schnelltest im angrenzenden Altersheim Bethanien und anschließendem Abendessen die erste Kurseinheit als Einleitung in die kommenden Tage zu begehen. Während der Einheit wurde ein Ausschnitt aus dem Konzilsdokument Lumen gentium zur allgemeinen Berufung zur Heiligkeit betrachtet. Dieser gab Hinweise auf die evangelischen Räte als Weg der Nachfolge eines jeden. Ebenso beschäftigten wir uns mit den Weiheversprechen bei Diakonen- und Priesterweihe und versuchten, hierin die drei Räte zu entdecken. Gleichzeitig bestand Zeit, um sich über Wünsche und Ziele für die kommenden Tage auszutauschen.
Am Dienstag stand der evangelische Rat der Ehelosigkeit „um des Himmelreiches willen“ auf dem Plan. Vormittags studierten wir zunächst verschiedenste Bibelstellen (z.B. 1 Kor 7,25–38/ Mt 12,46–50), die sich zum Thema der Enthaltsamkeit finden lassen, und nach der selbstständigen Reflexion ging es mit Blick auf das Kirchenrecht im CIC und Presbyterorum Ordinis 16 (Dekret des II. Vatikanums zu Dienst und Lebens des Priesters) weiter. Nach dem Mittagessen folgten wir, angeleitet von Sr. Stefanie, dem Franziskusweg hoch zur Portiunkula-Kapelle und mit diesem zum einen dem Beispiel des heiligen Franziskus auf dem Weg seiner Nachfolge und zum anderen stand die Schöpfung bezüglich des Sonnengesangs im Mittelpunkt. Nach dem Abendessen und der gemeinsamen Eucharistiefeier befasste sich die letzte Einheit des Tages mit praktischen Hinweisen zum Thema Ehelosigkeit und den Fragen und Überlegungen der Seminaristen.
Den Mittwoch begannen wir zum Thema Gehorsam ebenso mit Bibelstellen (z.B. Röm 1,1–7/ Phil 2,5–11/ Lk 9,57–62) und dem CIC sowie Presbyterorum Ordinis 15. Besonders eindrucksvoll war die Begegnung mit Sr. Eva-Maria und Sr. Ancilla von den Clarissen-Kapuzinerinnen. Beide berichteten sehr persönlich über ihren Berufungs- und Glaubensweg, sowie dem Leben in Klausur. Am Nachmittag stand ein kurzer Spaziergang in die Gengenbacher Altstadt mit Besichtigung von St. Marien und der Aufstieg aufs „Bergle“ zur St. Jakobus-Kapelle auf dem Plan. Nach der dort gefeierten Messe ging es auch schon wieder heimwärts ins Haus La Verna. Dann stand der zweite Corona-Test an, den wir wiederum im Altersheim Bethanien machen durften. Der Abend war erneut von praktischen Hinweisen zum Thema Gehorsam und unseren Anregungen geprägt.
Donnerstags stand die Wanderung nach Zell zur Wallfahrtskirche Maria zu den Ketten an. Am vorletzten Tag beschäftigten wir uns mit dem evangelischen Rat der Armut, sodass uns auch während der Wallfahrt Bibelstellen (z.B.: Mt 19,16–30/ Lk 9,1–6) und Presbyterorum Ordinis 17 begleitete. Über das Nordrachtal, mit Besuch in St. Ulrich, gelangten wir nach Zell. Dort angekommen stärkten wir uns zunächst allesamt mit einem Fleischkäsebrötchen, bevor wir gemeinsam die Messe feierten und darin unsere „Fesseln“ der Mutter Gottes anvertrauten. Auf diese Weise gestärkt traten wir mit dem Zug den Heimweg an. Den Abend ließen wir in geselliger Runde ausklingen.
Am Freitag verabschiedeten wir uns von Sr. Stefanie und Sr. Angelucia und blickten zurück auf die vergangenen Tage, bevor sich jeder auf den Weg in die jeweilige Heimat machte. Die Woche war eine Station auf dem Weg der Nachfolge, um innezuhalten und auf die bisherigen Schritte zu blicken, sowie gleichzeitig die kommenden Schritte gestärkt anzugehen.
Ein Dank geht an Regens Weihbischof DDr. Würtz für die Vorbereitung sowie die Durchführung der Tage des Jüngerseminars. Zudem an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Haus La Verna, stellvertretend an Sr. Stefanie und Sr. Angelucia.
So freut sich das CB auf das nächste Jüngerseminar in zwei Jahren, vielleicht ebenso auf dem Abtsberg?





