Exkursion zum Eugen-Biser-Haus in Oberbergen und in den Kaiserstuhl
06.06.2021 |
Um diesen Theologen besser kennenzulernen, lud uns Generalvikar Axel Mehlmann in die Heimat Eugen Bisers ein, nach Oberbergen am Kaiserstuhl, wo in der ehemaligen Schule in einem Gedenkraum an Eugen Biser erinnert wird und viele Zeugnisse seines Lebens und Wirkens ausgestellt sind. Dieser Raum wird vom ehemaligen Schulrektor Poteczin und seiner Frau fachkundig betreut. Im Anschluss daran bekamen wir einen Einblick in die Natur des Kaiserstuhls und die Kirchen in Oberbergen und in Niederrotweil, wo uns der Schnitzaltar aus dem 16. Jahrhundert, der im Zentrum die Krönung Mariens durch Gott Vater und Sohn darstellt, vorgestellt und erklärt wurde. In der dort gebeteten Vesper griff Generalvikar Axel Mehlmann diese Darstellung auf, die als Kunst den Menschen ihrer Zeit half, Gott als den zu erfahren, der uns Menschen im Himmel vollenden möchte. Diese Vermittlung zwischen Evangelium und gegenwärtiger Kultur sei nach Eugen Biser auch die Aufgabe der Kirche in unserer Zeit, und – so der Generalvikar – somit auch uns als Priesteramtskandidaten in besonderer Weise ans Herz gelegt.
Wir danken in besonderer Weise allen fach- und ortskundigen Personen, die uns jeweils einen Einblick in Eugen Bisers Leben und Wirken sowie in seine Heimat gegeben haben, die zwar nur einen Katzensprung von Freiburg entfernt ist, aber doch vieles uns noch Verborgenes zu bieten hat.
Nachdem Generalvikar Dr. Axel Mehlmann uns bereits im vergangenen Semester im CB besucht hatte, und uns einiges über das Leben und die Theologie Eugen Bisers erzählt hatte, stand nun die wegen Corona erst einmal aufgeschobene Fortsetzung an: Ein Besuch in der Heimat Bisers, der von 1974 bis 1986 als Professor in München „Christliche Weltanschauung und Religionsphilosophie“ gelehrt hatte.
Ihm war es wichtig, das Christentum in erster Linie als eine therapeutische Religion zu verstehen, die die Nähe Gottes zu den Menschen und seinen Beistand gegen die tief im Menschen verwurzelte Angst verkündet, und nicht als eine Religion, die die Menschen durch strikte Regeln einengen möchte.
Um diesen Theologen besser kennenzulernen, lud uns Generalvikar Axel Mehlmann in die Heimat Eugen Bisers ein, nach Oberbergen am Kaiserstuhl, wo in der ehemaligen Schule in einem Gedenkraum an Eugen Biser erinnert wird und viele Zeugnisse seines Lebens und Wirkens ausgestellt sind. Dieser Raum wird vom ehemaligen Schulrektor Poteczin und seiner Frau fachkundig betreut. Im Anschluss daran bekamen wir einen Einblick in die Natur des Kaiserstuhls und die Kirchen in Oberbergen und in Niederrotweil, wo uns der Schnitzaltar aus dem 16. Jahrhundert, der im Zentrum die Krönung Mariens durch Gott Vater und Sohn darstellt, vorgestellt und erklärt wurde. In der dort gebeteten Vesper griff Generalvikar Axel Mehlmann diese Darstellung auf, die als Kunst den Menschen ihrer Zeit half, Gott als den zu erfahren, der uns Menschen im Himmel vollenden möchte. Diese Vermittlung zwischen Evangelium und gegenwärtiger Kultur sei nach Eugen Biser auch die Aufgabe der Kirche in unserer Zeit, und – so der Generalvikar – somit auch uns als Priesteramtskandidaten in besonderer Weise ans Herz gelegt.
Wir danken in besonderer Weise allen fach- und ortskundigen Personen, die uns jeweils einen Einblick in Eugen Bisers Leben und Wirken sowie in seine Heimat gegeben haben, die zwar nur einen Katzensprung von Freiburg entfernt ist, aber doch vieles uns noch Verborgenes zu bieten hat.






