Das Risiko der Nachfolge und Berufung eingegangen – Diakonenweihe im Freiburger Münster
26.06.2022 |
Fünf Seminaristen aus unserem Haus wurden am Sonntag im Freiburger Münster von Erzbischof Stephan Burger zu Diakonen geweiht. Die Weiheliturgie wurde musikalisch von der CB-Schola unter der Leitung von Kirchenmusikdozent Eduard Wagner gestaltete. Die zahlreichen Mitfeiernden kamen auch aus Südkorea, da zwei der Geweihten aus der Diözese Souwon stammen.
Nach dem Einzug von Jörg Künning, Sandro Pröbstle, Dilson Daldoce, Antonius Kim und Stephan Son sowie des übrigen liturgischen Dienstes und der Begrüßung der Gemeinde wurden die fünf Weihekandidat von Regens Weihbischof Christian Würtz aufgerufen und dem Erzbischof vorgestellt.
In seiner Predigt ging Erzbischof Stephan Burger ausgehend vom Evangelium auf die Radikalität in der Nachfolge Jesu ein: „Wir suchen irdische Sicherheit – auch als Amtsträger – aber eine solche bietet uns Jesus gar nicht […] Deswegen kann ich im Blick auf die je persönliche Berufung ein gewisses Risiko niemals ausschließen.“ Wer Christus als den Herrn seines Lebens erkannt habe und von ihm in den besonderen Dienst gerufen werde, darf sich nicht aufhalten lassen, den Dienst der Verkündigung aufzunehmen, sagte Burger.
Stephan Burger betonte die Gemeinschaft mit Gott als Ziel, das stets im Blick der Weihekandidaten sein solle: „Unser Leben will gleich einem Kompass auf Gott ausgerichtet sein, nur so können wir auch anderen Orientierung geben.“ So nehme man sich mit der Rückschau auf vermeintlich bessere Tage „den Mut und die Hoffnung, nach vorne zu schauen, größer und weiter zu denken als das, was man gerade um sich herum erfährt. Christus will, dass wir mit Zuversicht, mit ihm an der Seite unseren Weg gehen.“
Erzbischof Burger ermutigte die Weihekandidaten, ihre Berufung „eindeutig, einsatzfreudig, geradlinig und überzeugend“ zu leben: „Leben Sie, wozu Sie berufen sind, nämlich zum Dienst an der Frohen Botschaft Jesu und damit zum Dienst an den Menschen!“
Das Wirken des Heiligen Geistes an den Weihekandidaten erbat die Gemeinde im Anschluss an die Predigt mit dem Heiliggeisthymnus („Komm, Heilger Geist, der Leben schafft“). Danach erklärten die fünf Weihekandidaten ihre Bereitschaft, sich durch Handauflegung und die Gabe des Heiligen Geistes zum Dienst in der Kirche weihen zu lassen, die Bereitschaft, den Dienst des Diakons in selbstloser Hingabe zur Unterstützung des Bischofs und der Priester zum Wohl des christlichen Volkes auszuüben sowie die Bereitschaft, „den Schatz unseres Glaubens – wie der Apostel sagt – treu zu hüten und diesen Glauben gemäß dem Evangelium und der Überlieferung der Kirche in Wort und Tat zu verkünden“.
Zum Zeichen deiner Hingabe an Christus versprachen Künning, Pröbstle, Daldoce, Kim und Son zudem, um des Himmelreiches willen ehelos zu leben und für immer dem Vorsatz treu zu bleiben, in dieser Lebensform Gott und den Menschen zu dienen.
Die Weihekandidaten wollen aus dem Geist der Innerlichkeit leben, zu Männern des Gebetes werden und in diesem Geist das Stundengebet als Dienst zusammen mit dem Volk Gottes und für dieses sowie für die ganze Welt treu zu verrichten, den Armen und Kranken, Heimatlosen und Notleidenden beizustehen, nach dem Bild und Beispiel Christi, ihr Leben zu gestalten sowie dem Bischof und seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam entgegenzubringen. Dazu knieten sich die Kandidaten vor den Bischof und legten ihre gefalteten Hände in seine.
Während der Allerheiligenlitanei, auf die die ganze Gemeinde singend antwortete, lagen die fünf Männer ausgestreckt vor dem Altar – Ausdruck dafür, dass sie sich vorbehaltlos in den Dienst Gottes stellen möchten. Erzbischof Stephan Burger legte ihnen im schweigenden Kirchenraum darauf die Hände auf. Anschließend sang der Bischof das Weihehochgebet, das die versammelte Gemeinde mit „Amen“ akklamierte. In ihm bittet die Kirche Gott u.a. darum, die Kandidaten als Diakone, denen selbstlose Liebe, unermüdliche Sorge für die Kranken und die Armen eigen sei, in den Dienst am Altar zu nehmen.
Es folgten noch die ausdeutenden Riten (Anlegen von Stola und Dalmatik, Überreichung des Evangeliars) und der Friedensgruß des Bischofs.
Die Messfeier wurde in gewohnter Weise fortgesetzt und Sandro Pröbstle sowie Dislon Daldoce assistierte dabei erstmals dem Bischof.
In seiner Predigt ging Erzbischof Stephan Burger ausgehend vom Evangelium auf die Radikalität in der Nachfolge Jesu ein: „Wir suchen irdische Sicherheit – auch als Amtsträger – aber eine solche bietet uns Jesus gar nicht […] Deswegen kann ich im Blick auf die je persönliche Berufung ein gewisses Risiko niemals ausschließen.“ Wer Christus als den Herrn seines Lebens erkannt habe und von ihm in den besonderen Dienst gerufen werde, darf sich nicht aufhalten lassen, den Dienst der Verkündigung aufzunehmen, sagte Burger.
Stephan Burger betonte die Gemeinschaft mit Gott als Ziel, das stets im Blick der Weihekandidaten sein solle: „Unser Leben will gleich einem Kompass auf Gott ausgerichtet sein, nur so können wir auch anderen Orientierung geben.“ So nehme man sich mit der Rückschau auf vermeintlich bessere Tage „den Mut und die Hoffnung, nach vorne zu schauen, größer und weiter zu denken als das, was man gerade um sich herum erfährt. Christus will, dass wir mit Zuversicht, mit ihm an der Seite unseren Weg gehen.“
Erzbischof Burger ermutigte die Weihekandidaten, ihre Berufung „eindeutig, einsatzfreudig, geradlinig und überzeugend“ zu leben: „Leben Sie, wozu Sie berufen sind, nämlich zum Dienst an der Frohen Botschaft Jesu und damit zum Dienst an den Menschen!“
Das Wirken des Heiligen Geistes an den Weihekandidaten erbat die Gemeinde im Anschluss an die Predigt mit dem Heiliggeisthymnus („Komm, Heilger Geist, der Leben schafft“). Danach erklärten die fünf Weihekandidaten ihre Bereitschaft, sich durch Handauflegung und die Gabe des Heiligen Geistes zum Dienst in der Kirche weihen zu lassen, die Bereitschaft, den Dienst des Diakons in selbstloser Hingabe zur Unterstützung des Bischofs und der Priester zum Wohl des christlichen Volkes auszuüben sowie die Bereitschaft, „den Schatz unseres Glaubens – wie der Apostel sagt – treu zu hüten und diesen Glauben gemäß dem Evangelium und der Überlieferung der Kirche in Wort und Tat zu verkünden“.
Zum Zeichen deiner Hingabe an Christus versprachen Künning, Pröbstle, Daldoce, Kim und Son zudem, um des Himmelreiches willen ehelos zu leben und für immer dem Vorsatz treu zu bleiben, in dieser Lebensform Gott und den Menschen zu dienen.
Die Weihekandidaten wollen aus dem Geist der Innerlichkeit leben, zu Männern des Gebetes werden und in diesem Geist das Stundengebet als Dienst zusammen mit dem Volk Gottes und für dieses sowie für die ganze Welt treu zu verrichten, den Armen und Kranken, Heimatlosen und Notleidenden beizustehen, nach dem Bild und Beispiel Christi, ihr Leben zu gestalten sowie dem Bischof und seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam entgegenzubringen. Dazu knieten sich die Kandidaten vor den Bischof und legten ihre gefalteten Hände in seine.
Während der Allerheiligenlitanei, auf die die ganze Gemeinde singend antwortete, lagen die fünf Männer ausgestreckt vor dem Altar – Ausdruck dafür, dass sie sich vorbehaltlos in den Dienst Gottes stellen möchten. Erzbischof Stephan Burger legte ihnen im schweigenden Kirchenraum darauf die Hände auf. Anschließend sang der Bischof das Weihehochgebet, das die versammelte Gemeinde mit „Amen“ akklamierte. In ihm bittet die Kirche Gott u.a. darum, die Kandidaten als Diakone, denen selbstlose Liebe, unermüdliche Sorge für die Kranken und die Armen eigen sei, in den Dienst am Altar zu nehmen.
Es folgten noch die ausdeutenden Riten (Anlegen von Stola und Dalmatik, Überreichung des Evangeliars) und der Friedensgruß des Bischofs.
Die Messfeier wurde in gewohnter Weise fortgesetzt und Sandro Pröbstle sowie Dislon Daldoce assistierte dabei erstmals dem Bischof.







