Maiandacht im Collegium Borromaeum

02.06.2023 | Wie Maria und Mose sich losreißen vom Alltag- hin zum Gebet

In einer Maiandacht nahm der stellvertretende Haussprecher Simon Weber zwei zentrale biblische Gestalten in den Fokus seiner Gedanken: Mose und Maria.

Beide trugen eine Neugierde in sich und haben sich durch Gott ansprechen und vom Alltag losreißen lassen; Mose am brennenden Dornbusch und Maria bei der Verkündigung des Erzengels Gabriel in der Kammer von Nazareth.
Davon schlug Weber den Bogen zum Leben im Seminar, wo Ähnliches immer wieder geschehen soll - der Alltag und die Arbeit wird unterbrochen: zur Feier des Stundengebetes oder etwa der Heiligen Messe.
 
Mit einer Prozession ging es dann singend und betend durch das Priesterseminar, wo insbesondere die Gottesmutter um ihre Fürsprache angerufen wurde.
In der abschließenden Predigt in der Seminarkirche ging weber noch einmal auf die Verbindng zwischen Mose und Maria zum Leben im Seminar ein: „Wenn wir erkennen und annehmen können, was Gott uns zutraut und die Neugierde des Mose uns antreibt, ihm begegnen zu wollen, dann können wir sagen: ‚Mir geschehe nach deinem Wort‘.“
 
Der Monat Mai gilt traditionell als Marienmonat. In dieser Zeit pflegt die Kirche insbesondere das Rosenkranzgebet und ehrt die Gottesmutter mit Maiandachten. 
Hören wir nicht auf, Maria, um viele Berufungen zu bitten!