Patrozinium im CB und Besuch des Priesterseminars aus Lantershofen
14.11.2024 |
Die Gemeinschaft des Priesterseminars ehrt mit Festwochenende ihren Patron.
Das vergangene Wochenende wurde in vielfacher Hinsicht feierlich begangen.
Das vergangene Wochenende wurde in vielfacher Hinsicht feierlich begangen.
Bereits am Freitagnachmittag traf das Priesterseminar St. Lambert aus Lantershofen in Freiburg ein. Das Ausbildungshaus in Lantershofen bildet zukünftige Priester aus,
die ihrer Berufung auf dem dritten Bildungsweg mit der Möglichkeit ohne Abitur und
mit bereits gesammelter Berufserfahrung, nachgehen können. Derzeit befinden sich
dort auch zwei Seminaristen aus Freiburg in der Ausbildung. Mit unseren Freunden
aus Lantershofen verbrachten wir neben Gebetszeiten auch einen „Badischen
Abend“ und das Patrozinium am Sonntag zusammen.
Eingeläutet wurde das Patrozinium mit der feierlichen Vesper am Samstagabend,
woran sich der Festvortrag anschloss, der in diesem Jahr von Schwester Elisabeth
Peeters OCD aus dem Karmel in Kirchzarten gehalten wurde. Sie ist eine
renommierte Forscherin zu den Werken von Johannes vom Kreuz und Theresia von
Ávila, bei deren Neuübersetzung sie maßgeblich beteiligt war. Im Zentrum dieses
Vortrages stand die Person Johannes vom Kreuz und sein Gottesbild. Sr. Elisabeth
Peeters betonte, dass die Frage nach dem Gottesbild eines jeden glaubenden
Menschen vermutlich eine der wichtigsten Fragen unseres menschlichen Daseins
sei. In Bezug auf Johannes vom Kreuz stellte sie drei für ihn wesentliche Bereiche
seines Nachdenkens über Gott heraus: Gott als der vollkommen Liebende, Gott als
der Transzendente, der also immer auch der andere, unvorhergesehene ist und
schließlich Gott als die Mitte des Menschen.
Der Höhepunkt des Patroziniums bildete das Pontifikalamt am Sonntagmorgen mit
Regens Weihbischof DDr. Würtz. Musikalisch wurde das Patrozinium mitgestaltet vom Kirchenchor aus Waldau, den Kirchenmusikdozent Eduard Wagner lange Zeit dirigierte. Die Festpredigt hielt der Leiter des Referates für Liturgie, Domkapitular Bernd Gehrke. In seiner Predigt ging er auf die Aktualität des
Sonntagsevangeliums ein (Mk 12,38-44), in der er die Wichtigkeit einer von Herzen
kommenden Innerlichkeit entgegen allem äußerlichen Beurteilen betonte und so auf
den Hl. Karl Borromaeus Bezug nahm, der schließlich für eine innere Erneuerung
des Klerus seiner Zeit wirkte und dem insbesondere die Pestkranken und die am
Rande Stehenden am Herzen lagen. Alle seine Ausführungen bündelten sich in der
Frage nach der persönlichen Intention, der inneren Motivation, für das Reich Gottes
zu arbeiten: „Was bist Du bereit zu geben? Gibst Du etwas oder alles? Bist Du
bereits, Dich selbst zu geben?“
Mit dem gemeinsamen Mittagessen, dem Vortrag über den Verlauf des
Propädeutikums des letzten Jahres und der zweiten Vesper und dem Segen mit dem Reliquiar des Hl. Karl Borromaeus klangen die Feierlichkeiten im CB aus.
die ihrer Berufung auf dem dritten Bildungsweg mit der Möglichkeit ohne Abitur und
mit bereits gesammelter Berufserfahrung, nachgehen können. Derzeit befinden sich
dort auch zwei Seminaristen aus Freiburg in der Ausbildung. Mit unseren Freunden
aus Lantershofen verbrachten wir neben Gebetszeiten auch einen „Badischen
Abend“ und das Patrozinium am Sonntag zusammen.
Eingeläutet wurde das Patrozinium mit der feierlichen Vesper am Samstagabend,
woran sich der Festvortrag anschloss, der in diesem Jahr von Schwester Elisabeth
Peeters OCD aus dem Karmel in Kirchzarten gehalten wurde. Sie ist eine
renommierte Forscherin zu den Werken von Johannes vom Kreuz und Theresia von
Ávila, bei deren Neuübersetzung sie maßgeblich beteiligt war. Im Zentrum dieses
Vortrages stand die Person Johannes vom Kreuz und sein Gottesbild. Sr. Elisabeth
Peeters betonte, dass die Frage nach dem Gottesbild eines jeden glaubenden
Menschen vermutlich eine der wichtigsten Fragen unseres menschlichen Daseins
sei. In Bezug auf Johannes vom Kreuz stellte sie drei für ihn wesentliche Bereiche
seines Nachdenkens über Gott heraus: Gott als der vollkommen Liebende, Gott als
der Transzendente, der also immer auch der andere, unvorhergesehene ist und
schließlich Gott als die Mitte des Menschen.
Der Höhepunkt des Patroziniums bildete das Pontifikalamt am Sonntagmorgen mit
Regens Weihbischof DDr. Würtz. Musikalisch wurde das Patrozinium mitgestaltet vom Kirchenchor aus Waldau, den Kirchenmusikdozent Eduard Wagner lange Zeit dirigierte. Die Festpredigt hielt der Leiter des Referates für Liturgie, Domkapitular Bernd Gehrke. In seiner Predigt ging er auf die Aktualität des
Sonntagsevangeliums ein (Mk 12,38-44), in der er die Wichtigkeit einer von Herzen
kommenden Innerlichkeit entgegen allem äußerlichen Beurteilen betonte und so auf
den Hl. Karl Borromaeus Bezug nahm, der schließlich für eine innere Erneuerung
des Klerus seiner Zeit wirkte und dem insbesondere die Pestkranken und die am
Rande Stehenden am Herzen lagen. Alle seine Ausführungen bündelten sich in der
Frage nach der persönlichen Intention, der inneren Motivation, für das Reich Gottes
zu arbeiten: „Was bist Du bereit zu geben? Gibst Du etwas oder alles? Bist Du
bereits, Dich selbst zu geben?“
Mit dem gemeinsamen Mittagessen, dem Vortrag über den Verlauf des
Propädeutikums des letzten Jahres und der zweiten Vesper und dem Segen mit dem Reliquiar des Hl. Karl Borromaeus klangen die Feierlichkeiten im CB aus.


















