Studienabend zu Max Josef Metzger
22.11.2024 |
Max Josef Metzger ist nun seliggesprochen worden. Doch wie war er in der Zeit seiner Ausbildung. Was hat ihn geprägt und angetrieben? Wo entwickelte er eine Leidenschaft? Welch eher unbekanntere Facetten gibt es von ihm. Fast wie bei einer Spurensuche haben Dr. Christian Heß, ehemaliger Regens des Priesterseminars und Experte in Sachen Max Josef Metzger, anhand von Metzgers Biograpgie und Prof. Meinrad Walter mit musikalischer Expertise, den neuen Seligen bei einem Studienabend, eher unbekanntere Zugänge zum neuen Seligen erschlossen.
Beim Studienabend war auch die Komtur Albertus Magnus der Ritter vom Hl. Grab in Jerusalem zugegen. Hierbei gilt auch noch einmal ein Dank an den Leitenden Komtur Thomas Schätzle, der sehr guten Wein zum Studienabend beisteuerte, welcher womöglich auch beim Anhänger der Abstinenzbewegung, Max Josef Metzger, ob der sehr guten Qualität Anklang gefunden hätte.
Dr. Heß schaute auf die Prägungen Metzgers von früher Kindheit an, welche durch seine Kindheit in Schopfheim etwa durch die Freundschaft zum Sohn des evangelischen Pastors, schon früh ökumenisch unterwegs gewesen sind. Kurzweilig erschloss er die Etappen seines Werdeganges und zeigte auch die kantigen Seiten seines Wirkens und seines Charakters auf. Die Vielfalt seiner Begabungen und Interessen wurden dabei ebenso beleuchtet wie die Beharrlichkeit in Bemühungen um Frieden und Versöhnung.
Walter griff eine Begabung auf und verdeutlichte an Beispielen der kompositorischen Arbeiten, wie es Metzger ein Anliegen gewesen ist, Liturgie den Gläubigen so zu erschließen, dass sie zur inneren Mitfeier befähigt - ein echtes seelsorgerisches Anliegen. Beim Ausprobieren der verschiedenen Kompositionen zusammen mit Eduard Wagner am Klavier, blieb es nicht nur bei den liturgischen Gesängen, sondern wurde auch die Verbundenheit zu Freiburg deutlich beim Singen des Liedes: "Freiburg, Schwarzwaldedelstein."
Als Dank überreichte Regens Würtz Bilder der neu geschriebenen Ikone. Ein Dank an Dr. Heß sowie an Prof. Walter und die Komtur Albertus Magnus für den besonderen Abend.









