Leben in Nazareth
09.03.2020 |
Wer als Pilger nach Nazareth kommt verbringt meist nur kurze Zeit hier. Die Teilnehmer an der Bibelschule haben Gelegenheit, mehr in den Alltag dieser Stadt einzutauchen. Dabei gilt es...
... die täglichen Dinge für das Leben einzukaufen. Anders als vielleicht in vielen deutschen Städten gibt es nicht unbedingt sofort den einen Einkaufspunkt, sondern der Basar lädt ein sich auf diesem kundig zu machen. Kleinere Läden müssen aufgesucht werden. Wo ist das Gemüse besser, wie viel kostet es. Normale Fragen aus dem Alltag in anderer Kultur. Wie damit umgehen, dass die Angaben auf Verpackungen entweder in Neuhebräisch oder Arabisch stehen? Oft hilft Englisch bei der Auskunft weiter.
Ein besonderer Blick lohnt sich in die "Bäckerei unseres Vertrauens." Die Backstube grenzt direkt an die Ladentheke an, nicht immer ist alles vorrätig, doch wenn, dann duftet es frisch und lecker. Die Varianten in der Auslage sind dabei immer einen Versuch wert. Und das Geschmackserlebnis überrascht dabei jedes mal aufs Neue.
Was die ersten Tage zunächst ungewohnt war, wird von den Ohren inzwischen als selbstverständlich wahrgenommen. Der Kampf der streunenden Katzen, in der Nähe der Verkündigungsbasilika der Straßenlärm, der Ruf des Muezzin, das Diskutieren der Menschen auf den Straßen und Gassen - vieles trägt zum Gesamtbild von Nazareth bei. Nach den ersten Tagen hier sind wir wohl angekommen. Wie all dies wohl in den Tagen Jesu gewesen ist...?
Video am besten mit Ton anhören ;-)





