Kapharnaum - Berg der Seligpreisungen

15.03.2020 |

Beim Lesen der Evangelien stellt sich immer wieder die Frage: und wo war es denn nun genau? Auf Spurensuche diesbezüglich bietet sich die Gegend hier rund um den See schon an. So waren wir zum Gottesdienst auf dem Berg der Selipreisungen und in Kapharnaum.

Der Berg der Seligpreisungen vermittelt einen Eindruck von wunderschönen Blicken  über den See und dann auch davon, wie es wohl gewesen ist, als Jesus den Menschen damals seine Botschaft näherbrachte. Er lädt dazu ein, besonders den Beginn der Bergpredigt im Matthäusevangelium  mit den Seligpreisungen zu betrachten. Bei bestem Wetter haben wir den Aufstieg vorgenommen und an Bananenplantagen vorbei sind wir zum Kloster gekommen. 
Dass der Coronavirus auch hierzulande massive Veränderungen mit sich bringt wegen der Einreisebegrenzungen konnten wir dann in Kapharnaum bemerken. Bei leichtem Regen, der ordentlich Sand mit sich schleppte, was danach auf unseren Klamotten zu sehen gewesen ist, sind wir zu Fuß von Tabgha dorthin gegangen, um die archäologischen Ausgrabungen dort näher unter die Lupe zu nehmen. Dabei waren deutlich weniger Pilger vor Ort als dies der große Busparkplatz mit viel Kapazität erahnen ließ. Nichtsdestotrotz beeindruckt das Haus des Petrus, die Überreste der Synagoge und die vielen Grundmauern der Häuser auch heute. Der Wind den wir an diesem Tag rund um den See hatten, ließ zudem erahnen, dass die Jünger bei Seesturm und schlechter Sicht es auch mit der Angst zu tun bekommen konnten.