Ein Seliger, der in die "Schule von Nazareth" ging - Besuch bei den Kleinen Brüdern von Charles de Foucauld

05.03.2020 |

Wie wir haben sich schon unzählige Pilger auf den Weg in das Heilige Land gemacht. Ein in Straßburg geborener Seliger hat ebenfalls eine besondere Beziehung zu Nazareth und dessen Spuren sind bis heute sichtbar.

Der Selige Charles de Foucauld (1858-1916) hat in seinem bewegten Leben vom Lebemann zum Trappisten und später zum Einsiedler, der den Märtyrertod erlitt, auch einige Zeit in Nazareth gelebt. Angrenzend an den Konvent der Armen Klarissen verdingte er sich als Klosterknecht und verrichtete viele Dienste für die Schwestern. Er wohnte in einer kleinen Hütte gezimmert aus Brettern und ging so in die "Schule von Nazareth", auf der Suche, wie er Jesus nachfolgen könne in der Liebe zu Gott und den Nächsten. Nach seinem Tod bildeten sich verschiedene Gemeinschaften, die sich auf ihn und seine Spiritualität berufen. Einige Brüder leben davon in Nazareth auf dem Gelände, auf dem auch der Selige gewohnt hat und bewahren dort sowohl einige Gemälde von ihm als auch den Rest einiger Bretter seiner Hütte. Am Sonntag haben wir uns auf den Weg gemacht, dort die Eucharistie zu feiern und etwas über das Leben des Seligen zu erfahren und auch die Freundlichkeit der Brüder zu erfahren. Wir fühlten uns herzlich aufgenommen!